Die Stub'nmusi d'Wolpertinger Regensburg stellt sich vor!

Eine traditionelle bairische Stubenmusi
Volksmusik und vieles mehr
für Feste, Feiern oder gleich feierliche Festakte,
für Hochzeiten, Geburtstage und Trauerfeiern, für Konzerte und Gottesdienste, und vieles mehr

Fünf Musikanten haben sich der Volksmusik verschrieben, der lustig heiteren. Daher auch der Gruppenname. Beim Erleben ihrer Musik kann ein Hauch der tatsächlich lebenden, allerdings sehr raren und nur in Altbaiern vorkommenden Tierart erahnt werden. Aber auch bei geistlich konzertanter Volksmusik lassen die Wolpertinger hören und spüren, dass sie besonders diese Musikart anspricht.


In freier Wildbahn aufgeschreckter Wolpertinger

Das Gründungsjahr der Gruppe ist 1976. Zwei (damals) junge Zitherspieler fanden sich seinerzeit zusammen. Im Lauf der Zeit schlossen sich noch drei begeisterte junge Musiker an. Nach mehreren Wechseln spielte die Gruppe bald in der jetzigen instrumentalen Besetzung und bewahrte auch nach fast 50 Jahren ihren typischen "Wolpertingerklang".


Aktuelle Besetzung seit 2024

Die musikalische Schatztruhe der Oberpfalz ist u.a. Fundus für das vielseitige Repertoire. Die Gruppe ist langjähriges Mitglied im Oberpfälzer Volksliedkreis (OVK) und bei den Oberpfälzer Volkmusikfreunden (OVF).

Die Standard-Besetzung mit zwei Zithern und Hackbrett auf der Melodieseite und Gitarre und Kontrabass als begleitendes Fundament ist in seit dem Beginn heimatpflegerischer Bemühungen nicht nur im ganzen Alpenraum verbreitet, sondern auch in ganz Bayern. Es ergeben sich trotz dieser Festlegung noch ganz viele Variationsmöglichkeiten - hören Sie selbst.

Überraschenderweise kann man mit dieser Besetzung und kleinen instrumentalen Abweichungen auch klassische Musik und „moderne“ Musik spielen. Auch Volksmusik aus anderen Ländern haben wir uns „angeeignet“.

Für Musiziergelegenheiten im kleineren Rahmen treten wir gerne auch als Duo, Trio oder Quartett auf.


Sepp, der Gschichtenerzähler

Der Wolpertinger


Heutzutage ist er zwar immer seltener, aber es gibt ihn doch in solcher Vielfalt, dass er in Bayern keine Rarität mehr ist. Jawohl: der Wolpertinger, er lebt! Im Kampf um seine Existenz musste er allerdings seine Artenreinheit aufgeben. Im Widerspruch zu allen Theorien der Biologen überwindet er hemmungslos sämtliche Rassenschranken. So entsteht er über jeweilige Spezialzüchtungen, zum Beispiel durch die Paarung einer Henne mit einem Hasen oder einem Adler. Manchmal kommen auch Rehe, Füchse, Wildschweine oder Wildenten als Zwischenzüchtung in Frage. Er lebt dadurch in ungeahnter Vielfalt.
Mit pseudowissenschaftlichem Ernst befasst man sich mit diesem Fabelwesen. Vielfältige Literatur existiert darüber. 1976 (unser Gründungsjahr!) trafen sich sogar Experten aus Bayern und Tirol zum ersten „Wolpertinger-Symposium“.
So begegnet man ihm meist, wenn überhaupt, nur nachts. Scheu zeigt er sich dem Glücklichen nur ganz kurz. Ködern kann man ihn schon; allerdings ist er allergisch gegen außerbayerisches Bier. Die Jagd erfolgt vorzugsweise 15 Tage vor dem nächsten Gewitter. Das alles ist so schlitzohrig: der Wolpertinger könnte es selbst gesagt haben. Nur reden, das kann er nun wirklich nicht.
Quellen: FAZ, Raritätenkabinett – Deutsches Jagdmuseum, Zehetner, Ludwig: Wolpertinger-Jagd in Tripstrill. In MZ, 30.09.2011.